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#liveordie / KR 19 / Cabinet F

 

 

Live or Die

Menschen finden Schmetterlinge und Blumenwiesen schön. Ein Spaziergang über ein Feld, reicht heute aus, um zu verstehen um was es geht. Die biologische Vielfalt in ihrer Gesamtheit stellt unsere Lebensgrundlage dar. Jedes kleine Tier ist ein Teil eines grossen Ganzen. Tiere und Pflanzen, sowie Lebensräume sind aber schon lange vom Aussterben bedroht. Die Erde ist in Gefahr und zieht sich zurück, der Mensch hingegen breitet sich ohne Rücksicht auf Natur und Umwelt aus. Durch die fehlenden Pflanzen und Tiere entsteht eine Kettenreaktion, und wir - erleben gerade den grössten Rückgang der Arten, seit den Dinosauriern.

 

Als einzelner kann man die Welt nicht retten. Aber man kann für die Wirtschaft Zeichen setzen! Ein wenig bewusster Leben, so dass unseren Kindern und Enkel noch etwas von unserer schönen, vielseitigen Erde bleibt.

 

 

Artenschutz – was heißt das eigentlich?

  • Zur Zeit stehen 34000 Arten auf der roten Liste. Der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) hat die Liste 1962 veröffentlicht und seitdem regelmäßig erweitert. Hier sind alle vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten dokumentiert.
  • Artenschutz heißt aber nicht nur, dass wir diese bedrohten Arten schützen müssen, sondern auch deren Lebensräume.
  • Es ist nicht das erste Mal, dass etliche Arten vom Aussterben bedroht sind. Das letzte Mal passierte dies vor rund 65 Millionen Jahren. Der Artenschwund durch menschliches handeln wird schon seit dem 17 Jahrhundert verursacht.

Zerstörung von natürlichen Lebensräumen 

  • Die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen der Tiere ist wohl die Hauptursache für das Artensterben. Die Wälder werden ohne Rücksicht auf Verluste abgeholzt, ohne an jegliche Nachhaltigkeit zu denken. Die betroffenen Tiere finden meist nur noch noch wenig Nahrung oder pflanzen sich nicht mehr fort, weil sie ihre Jungen nicht ernähren könnten.
  • Die Gebietsfremden Tiere und Pflanzen haben große Teile der Flora und Fauna zerstört. Menschen siedelten diese Arten damals an und glaubten diese täten der heimischen Flora und Fauna gut. Doch leider war genau das Gegenteil die Folge. Sie haben in den betroffenen Gebieten meistens keine natürlichen Feinde und breiten sich immer weiter aus.
  • Es wird keinerlei Rücksicht auf Nachhaltigkeit genommen. Die Menschen entnehmen der Natur die wichtigen Dinge ohne für Ersatz zu Sorgen. Viele Menschen schmeißen ihren Müll einfach auf den Boden, ohne das ihnen klar ist, was dies für die Erde bedeutet. Eine Plastikflasche braucht bis zu 500 Jahre bis sie abgebaut wird. Neueste Vermutungen sind, dass Plastik niemals komplett abgebaut werden kann, sondern in kleinste Teile verfällt, trotzdem aber noch besteht. Durch die fehlenden Lebensräume leben immer mehr Tiere auf engstem Raum. Das hat zur Folge, dass sich Krankheiten viel schneller verbreiten. Das kann eine weitere Ursache für das Artensterben ausmachen.
  • Das Klima verändert sich rasant. Viele Tiere können sich den neuen Klimabedingungen nicht so gut und schnell anpassen. Die Veränderung des Klimas ist somit ein weiterer, sehr wichtiger Punkt für das Aussterben verschiedener Arten.