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SAVE NATURE - Projekt

Achtet jeden Tag auf Euren ökologischen Fußabdruck.  Denn wenn die Menschheit nicht langsam aufwacht und etwas unternimmt, dann wird es nicht mehr lange dauern bist die Natur so wie wir sie kennen nicht mehr existiert.
 
Beginnen wir im eigenen Garten. Wie viele Tiere sind in den letzten Jahren verschwunden? Wird es Igel, Nattern, Salamander, Frösche, Schmetterlinge in 10 Jahren noch geben? 
Was ist mit der Fledermaus, dem Marder, der Krähe,  dem Fuchs? Haben wir noch Raum für diese Tiere?


Die wichtigsten Tipps, um die Artenvielfalt im Garten ohne viel Aufwand zu retten:

 

1 Reduzieren Sie Gifte in ihrem Garten! (Rosen, Zünsler etc.)

2 Pflanzen Sie Sträucher für Vögel und Schmetterlinge.

3 Lassen Sie ein Stück Garten verwildern. Brenneseln, hohes Gras, Steinhaufen und Kompost sind für viele Tiere Nahrung und Unterschlupf.

4 Pflanzen Sie einen oder mehrere grosse Bäume. Diese spenden Schatten und geben vielen Tieren Lebensraum.

5 Bauen Sie Nistkästen für Vögel und Fledermäuse.

...und beobachten und leben Sie mit der Natur!

 

 

Artenschutz bedeutet, die Vielfalt an Pflanzen und Tierarten zu bewahren und den Artenschwund zu stoppen. Das Artensterben geschieht langsam.  Nicht nur die Tiere und Pflanzen sterben nach und nach aus. Durch die Zerstörung und Vernichtung dieser wird auch der Mensch zwangsläufig aussterben. 

 

Artenschutz – was heißt das eigentlich?

  • Zur Zeit stehen 34000 Arten auf der roten Liste. Der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) hat die Liste 1962 veröffentlicht und seitdem regelmäßig erweitert. Hier sind alle vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten dokumentiert.
  • Artenschutz heißt aber nicht nur, dass wir diese bedrohten Arten schützen müssen, sondern auch deren Lebensräume.
  • Es ist nicht das erste Mal, dass etliche Arten vom Aussterben bedroht sind. Das letzte Mal passierte dies vor rund 65 Millionen Jahren. Der Artenschwund durch menschliches handeln wird schon seit dem 17 Jahrhundert verursacht.

Zerstörung von natürlichen Lebensräumen 

  • Die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen der Tiere ist wohl die Hauptursache für das Artensterben. Die Wälder werden ohne Rücksicht auf Verluste abgeholzt, ohne an jegliche Nachhaltigkeit zu denken. Die betroffenen Tiere finden meist nur noch noch wenig Nahrung oder pflanzen sich nicht mehr fort, weil sie ihre Jungen nicht ernähren könnten.
  • Die Gebietsfremden Tiere und Pflanzen haben große Teile der Flora und Fauna zerstört. Menschen siedelten diese Arten damals an und glaubten diese täten der heimischen Flora und Fauna gut. Doch leider war genau das Gegenteil die Folge. Sie haben in den betroffenen Gebieten meistens keine natürlichen Feinde und breiten sich immer weiter aus.
  • Es wird keinerlei Rücksicht auf Nachhaltigkeit genommen. Die Menschen entnehmen der Natur die wichtigen Dinge ohne für Ersatz zu Sorgen. Viele Menschen schmeißen ihren Müll einfach auf den Boden, ohne das ihnen klar ist, was dies für die Erde bedeutet. Eine Plastikflasche braucht bis zu 500 Jahre bis sie abgebaut wird. Neueste Vermutungen sind, dass Plastik niemals komplett abgebaut werden kann, sondern in kleinste Teile verfällt, trotzdem aber noch besteht. Durch die fehlenden Lebensräume leben immer mehr Tiere auf engstem Raum. Das hat zur Folge, dass sich Krankheiten viel schneller verbreiten. Das kann eine weitere Ursache für das Artensterben ausmachen.
  • Das Klima verändert sich rasant. Viele Tiere können sich den neuen Klimabedingungen nicht so gut und schnell anpassen. Die Veränderung des Klimas ist somit ein weiterer, sehr wichtiger Punkt für das Aussterben verschiedener Arten.